NovoCanto erarbeitet als flexibel besetzter Tiroler Kammerchor mit internationalen (Barock-) Orchestern unter führenden Alte-Musik-Spezialist:innen innovative Programme für renommierte Festivals.
Die Tiroler Barockinstrumentalisten vereinen vorwiegend regionale Spezialist:innen für das historische Instrumentarium, um als beständiges Konzertensemble die Alte-Musik-Szene zu bereichern.

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[...] Geradezu unerhört die Auszüge aus Cozzolanis Marien-Vesper aus dem Jahre 1650 – Gänsehaut bei den herrlichen Interpretationen des Vokalensembles NovoCanto, des Ensembles Between the Strings unter der Leitung von Alexandra Helldorf. Und wie hervorragend sich diese Musik mit den Kompositionen von Giulia Monducci verstanden. [...]
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[...] Schon mit dem ersten überdeutlich gesprochenen "K" des Kyrie versetzen die Sängerinnen und Sänger die Zuhörer in jene selten gefühlte, andächtige Stimmung, wie sie eben die majestätische Musik Johann Sebastian Bachs zu erzeugen vermag und sie hielt an bis zum letzten Ton [...] Mit Pauken und Trompeten waren dem Jubel des Werkes die Tore geöffnet, den der Chor selbst in kraftvoll jagenden Fugen äußerst transparent zum Ausdruck brachte. Wenn das Pendel zum ruhig Fließenden schlug, diente auch da die musikalische Leistung aller Macht der Musik. Das Solo der Konzertmeisterin Claudia Delago-Norz verbunden mit dem "Laudamaus te" der Sopranistin, die Barockflöten mit diversen solistischen Besetzungen, die Oboe mit dem Mezzosopran von Ulrike Malotta im "Qui sedes ad dexteram patris" und das Horn mit dem Bariton von Sebastian Myrus im "Quoniam tu solus sanctus" seien stellvertretend für alle weiteren erhebenden und beglückenden Solopartien hervorgehoben. Geheimnisvolles Staunen erzeugte das getragene "Et incarnatus est", dramatisch pochten die Hammerschläge im "Crucifixus", erlösend strahlte die stimmakrobatische Freude des Baritons im "Et resurrexit tertia die". Wie ein Fächer öffneten die sechs Solisten (Maria Ploner und Brigitte Karg aus dem Chor) das "Sanctus". Tiefgehend eins mit der Musik und den tragenden Instrumenten zelebrierte der Tenor-Solist das "Benedictus". [...]
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Übersetzung: [...] Der Chor NovoCanto behauptet sich ebenfalls als einer der unverzichtbaren Protagonisten dieser Ifigenia. Verborgen hinter einem Schleier sind die beiden Sängergruppen (Männer und Frauen) auf zwei Logen verteilt, die die Bühne umrahmen und einen besonders gelungenen räumlichen Effekt erzielen (insbesondere in den Dialogen des zweiten Aktes mit den Solisten: Chor der Furien, Chor der Jungfrauen…).Trotz dieser zusätzlichen Schwierigkeit sind die Einsätze makellos synchronisiert, was von der großen Professionalität dieses Ensembles zeugt. An anderen Stellen singt der gesamte Chor direkt von der Bühne aus: Besonders gelungen ist die Passage zu Beginn des zweiten Aktes, in der die Chorsänger auf den Bänken sitzend auf Iphigenies Zögern reagieren. [...][...] Le choeur NovoCanto s’affirme également comme l’un des protagonistes incontournablesde cette Ifigenia. Dissimulés par un voile, les deux groupes de chanteurs (hommes etfemmes) sont répartis dans deux loges qui encadrent la scène, créant un effet despatialisation particulièrement réussi (en particulier dans les échanges de l’acte II avec lessolistes : choeur des Furies, choeur des Vierges…). Malgré cette difficulté supplémentaire, lesattaques sont impeccablement synchronisées, signe d’un grand professionnalisme de cetteformation. A d’autres moments, le choeur au complet chante directement depuis la scène :le passage du début de l’acte II où les choristes répondent aux hésitations d’Iphigénie,assis sur des bancs, est particulièrement bien vu. [...]

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