Tiroler Barockinstrumentalisten

Tiroler Barockinstrumentalisten

Was im Jahre 2000 als kammermusikalisches Ensemble auf historischem Instrumentarium seine Anfänge nahm, wurde aufgrund der damaligen Vakanz eines eigenständigen Barockorchesters in Tirol zu einem Orchester ausgebaut, um als konstantes Konzertensemble einen Beitrag zur Pflege der Originalklangbewegung zu leisten.

Dass der Ensemblename dabei Programm bleibt, ist den Verantwortlichen wichtig: Zum einen bündelt das flexibel besetzte Orchester vorwiegend Tiroler Fachkräfte mit internationaler Reputation, zum anderen nähern sich die Musiker den interpretierten Werken aus dem Blickwinkel einer zeitgemäßen historisch inspirierten Aufführungspraxis. Die Mitglieder wirken bei führenden europäischen Ensembles für Alte Musik, gastieren bei den wesentlichen Festivals und sind vielfach als Dozenten und Pädagogen an Musikuniversitäten und Musikschulen tätig.

Vor allem durch die stilsichere Umsetzung von stringenten Programmen konnte sich das Ensemble mittlerweile überregional etablieren. Das Orchester erhielt Einladungen zu Festivals wie den Innsbrucker Festwochen, den Barocktagen Varazdin, den Münchner Residenzkonzerten, den Südtiroler Osterspielen, der Schubertiade Schwarzenberg, der Reihe Stadtkultur Lienz, den Tiroler Barocktagen u.a.

Künstlerpersönlichkeiten wie Brigitte Fassbaender, Julia Stemberger, Andreas Scholl, Hélène Guilmette, Cornelia Horak u.a. haben das Orchester für ihre Bühnenprogramme entdeckt.

Der programmatische Schwerpunkt richtet sich nach den Bedürfnissen der Musiker, Literatur auch abseits der Standardwerke kennenzulernen.

Eine Besonderheit in der Struktur des Ensembles liegt darin, dass die Konzertmeisterposition wechselnd besetzt wird, um in projektbezogener Arbeit mit hochkarätigen Spezialisten für internationale Inputs offen zu bleiben.